Parasitenpresse

Christoph Danne: Aufwachräume

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Es gibt eine Bemerkung des Philosophen Roland Barthes, sinngemäß: Sobald wir auf den Auslöser drücken, um ein Foto zu machen, erstirbt das Motiv. In diesem Prozess, dort Zeugenschaft herzustellen, verfängt Dannes Poesie. Wir spüren ihre aufwühlende Unbehaustheit, die herausgeschnittene Zeit, den steten Nachklang. Und dann, nachts, in irgendeinem Zimmer, wenn unten die S-Bahn vorbeikommt, ziehen weiße Blitze durchs Bier.

Christoph Danne, geb. 1976 in Bonn, Studium in Berlin, Salamanca und Köln, lebt und arbeitet in Köln. Neben dem band das halten der asche (parasitenpresse 2014) erschienen die Gedichtbände finderlohn (2011) und shooting stars (2015). Danne erhielt mehrere Auszeichnungen u.a. den Postpoetry-Preis. Er veranstaltet die Lyrik-Lesereihe HELLOPOETRY! in Köln und betreibt den tauland-verlag.

Christoph Danne: Aufwachräume. Gedichte, 60 Seiten